Das Tuxer Lied

Ich kenn ein enges, schmales Tal im schönen Land Tirol,
es ist mein schönes Tuxertal, oh Heimattal leb' wohl.
Die steilen Hänge beiderseits, gefärbt in saft' gem Grün,
in engen Felsenklüften schöne Edelweißsterne blühn.

Oh Heimattal, mein Tuxertal, ein Stückchen Paradies.
Als ich von dir hab fortgemusst, es war ein harter Riss,
doch kehr ich einmal wieder Heim, wird mir ums Herz so süß,
da jauchze ich aus voller Brust, ein Stückchen Paradies,
da jauchze ich aus voller Brust, ein Stückchen Paradies,

Und auf der Alm wenn d' Sonn aufgeht, da ist's so wunderschön,
wenn Bergesgipfel rundherum im Sonnengold erglühn.
Ein Jodler hebt sich in die Luft, er hallt vom Berg in's Tal
und tief im Waldesdickicht drin hört man den Sang der Nachtigall.

Du meine Alm, du schöne Alm, ein Stückchen Paradies,
als ich von dir hab fortgemusst, es war ...

Mein Vaterhaus so traut und still, steht's dort am Waldesrand,
von weitem grüßt vom Berg herab die weiße Gletscherwand,
oh Vaterhaus am Waldesrand sei tausendmal gegrüßt
auch du oh weiße Gletscherwand, wenn dich die Morgensonne küsst.

Oh Vaterhaus am Waldesrand, ein Stückchen Paradies,
als ich von dir hab fortgemusst, es war ...

Und vor meines Vaters Haus ein muntres Bächlein plauscht,
mit hohen Sprüngen, toll und wild, den Berg hinab es rauscht.
In meinem Vaterhause drin ein Mutterherz noch schlägt,
Gott hat der Leibe gar so viel in das Mutterherz gelegt.

Oh Vaterhaus, oh Mutterherz, ein Stückchen Paradies,
als ich von dir hab fortgemusst, es war ...